Zum Heimspiel des FC Waldbrunn gegen den FV Biebrich darf sich der Verein über drei Ballspenden freuen. Der FCW bedankt sich herzlich beim Dachdeckermeisterbetrieb Benjamin Heep, der Alphorngruppe „Alphorn Desaster“ sowie Helmut Jost für die Unterstützung.
Im Folgenden stellen wir die drei Spender und ihr Engagement genauer vor.
Premiumballspende der MUCH Gruppe für den Heimspiel-Dreierpack am Sonntag gegen die SG Steinbach/Obertiefenbach und den TSV Steinbach II.
Seit mehr als 3 Jahrzehnten ist die MUCH Gruppe als zuverlässiger Partner für flexible, temporäre und permanente Raumkonzepte bekannt.
Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Unternehmens wurden die einzelnen Bereiche wie folgt geordnet:
· MUCH Hallenbau – Raum für Flexibilität.
· Much Container – Raum für Funktion.
· Much Events -Raum für Erlebnisse.
· Much Bodenschutz – Mehr Fläche Sie.
Die MUCH Gruppe hat in den vergangenen Jahren unter anderem beim Aufbau von Zeltcamps für die NATO und der Errichtung der Halle für den sogenannten Reichsbürgerprozess in Frankfurt von sich reden gemacht.
Ein Meilenstein in der Firmengeschichte ist sicherlich das neue Bürogebäude und die neue Firmenhalle in Stahlbauweise am Firmenstandort im Offheimer Industriegebiet nahe der Autobahn.
Das Unternehmen ist weiterhin auf Expansionskurs und errichtet derzeit in Ahlbach, auf einem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück, ein Dienstleistungs- und Logistikzentrum. Investitionen in der Region und die Schaffung von Arbeitsplätzen ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie, so Firmeninhaber Bernd Much.
Bernd Much ist dem FC Waldbrunn seit vielen Jahren als Partner eng verbunden und freut sich, uns diesmal beim Heimspiel gegen den SV Rot-Weiß Hadamar mit einer Premiumballspende zu unterstützen.
Zur Ballübergabe trafen sich Peter Guckelsberger, Yuki Iwamoto und Firmenchef Bernd Much.
Kontaktdaten:
MUCH Gruppe GmbH & Co.KG
Am Fleckenberg 21
65549 Limburg
Telefon: 06431 – 98 96 30
E-Mail: info@much-gruppe.de
Wesbsite: www.much-gruppe.de
Die 3. Mannschaft des FC Waldbrunn erhält Verstärkung im Trainerteam: Thomas Schmitt übernimmt ab sofort die Rolle des Co-Trainers und wird gemeinsam mit Cheftrainer Kevin Fritsch an der Seitenlinie stehen.
Thomas bringt eine beeindruckende sportliche Vita mit. Als Spieler war er für den TuS Koblenz und den VfB Lützel aktiv. Im Fußballkreis Limburg ist er seit mehr als 20 Jahren eine feste Größe im Jugendbereich. Stationen seiner Trainertätigkeit waren unter anderem der SC Offheim, Limburg 07, Glas-Chemie Wirges sowie die JSG Dornburg. Viele seiner damaligen Jugendspieler sind heute im Seniorenbereich aktiv.
Mit Limburg konnte er zwei Kreispokalsiege sowie die Kreismeisterschaft feiern, die den Aufstieg in die Gruppenliga bedeutete. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm zudem der Pokalsieg mit der A-Jugend der JSG Dornburg. Neben seiner Arbeit an der Seitenlinie engagierte sich Thomas auch als Jugendleiter beim SC Offheim und als Jugendkoordinator beim JFV Dietkirchen/Offheim für die Altersklassen U10 bis U16.
Der FC Waldbrunn heißt Thomas Schmitt herzlich willkommen und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der laufenden Saison.
Kaum eine Familie ist dem Fußball in unserer Region so eng verbunden wie die Familie Schäfer aus Hausen – und das über mehrere Generationen hinweg.
Nach der Gründung der SG Hausen/Fussingen im Jahr 1966 waren die Brüder Josef und Peter Schäfer tragende Säulen der damaligen Seniorenmannschaften. Besonders Peter Schäfer engagierte sich darüber hinaus 40 Jahre lang als Vorstandsmitglied beim TuS Hausen und prägte das Vereinsleben entscheidend mit.
Auch die nächste Generation setzte diese Fußballtradition eindrucksvoll fort: Die Söhne von Josef, Olaf und Frank Schäfer, waren langjährige Leistungsträger der SG Hausen/Fussingen bzw. SG Hausen/Fussingen/Lahr. Neben dem sportlichen Einsatz engagierten sich beide auch organisatorisch: Frank Schäfer war über viele Jahre Jugendtrainer und hat viele junge Spieler auf ihrem Weg begleitet. Olaf und Frank Schäfer sind außerdem im Vorstand des TuS Hausen aktiv und leisten dort wichtige Vereinsarbeit.
Die Begeisterung für den Fußball setzt sich auch in der dritten Generation fort: David und Julius Schäfer, die Söhne von Frank, sowie Yannic Schäfer, Sohn von Olaf, sind heute feste Bestandteile der Seniorenmannschaften des FC Waldbrunn.
Doch die Familie Schäfer steht nicht nur für sportliche Qualität, sondern ebenso für gelebten Sportsgeist, Kameradschaft und unverbrüchliche Vereinsverbundenheit – Werte, die unseren Fußball ausmachen.
Zum Beginn der neuen Saison unterstützt uns die Familie Schäfer – pünktlich zu den ersten Heimspielen mit einer Premiumballspende:
- Dienstag, 5. August 2025, 19:30 Uhr: FCW 2 gegen SV Anadolu Limburg 2
- Mittwoch, 6. August 2025, 19:30 Uhr : FCW 2 gegen SV Anadolu Limburg
- Freitag, 8. August 2025, 19:30 Uhr: FCW 1 gegen SV RW Hadamar
Gerade in der Kirmeswoche wünschen sich die Schäfers drei Heimsiege und einen erfolgreichen Saisonverlauf für alle Mannschaften.
Der FC Waldbrunn bedankt sich ganz herzlich für diese großzügige Unterstützung und das langjährige, herausragende Engagement der Familie Schäfer!
Zu Spendenübergabe haben sich beim all jährigen „Konsumtreffen“ zusammengefunden:
Hintere Reihe von links: Peter Schäfer, Josef Schäfer, Andreas Lehnert, Frank Schäfer, David Schäfer, Olaf Schäfer
Vordere Reihe von links: Yannic Schäfer, Leon Lehnert und Julius Schäfer
Seit der gebürtige Waldernbach der Liebe wegen seinen Heimatort verlassen
hat, ist er aus Fussingen nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist von keinem
Geringeren als Werner Nied, der Anfang Mai seinen 90. Geburtstag feierte. Er
berichtet unter anderem über sein jahrelanges Engagement und die größten
Erfolge im Jugendbereich und erklärt, warum er auch in Zukunft nicht daran
denkt, regelmäßig den kompletten Spielsonntag auf dem Sportplatz zu verbringen.
Werner, wie bist du überhaupt zum Fußball gekommen?
Angefangen hat alles in den frühen 60ern, so 1960/61. Damals habe ich noch in Waldernbach gewohnt und dort auch schon Fußball gespielt – sogar mit Georg Blum zusammen, dem 1. Vorsitzenden des SV Fussingen. Wegen meiner Frau bin ich nach Fussingen gezogen – und dann ging es hier auch los mit dem Fußball.
Wie genau?
Meine Jungs haben angefangen zu kicken. Damals gab es noch keine Minikicker, sondern es ging mit der D-Jugend los. Diese habe ich betreut – und zwar bis zur A-Jugend, also insgesamt über zehn Jahre. Der Höhepunkt war 1981 der Kreispokalsieg – ein ganz besonderes Erlebnis. Viele der Jungs, die ich betreut habe, haben später auch in der ersten Mannschaft gespielt.
Wie sah die Jugendarbeit damals im Vergleich zu heute aus?
Komplett anders! Wir mussten regelrecht kämpfen, um eine Mannschaft vollzubekommen. Auch die Fahrt zum Beispiel wäre heute so nicht mehr denkbar. Damals habe ich 10 Jungs in meinem Käfer transportiert. Das Material war knapp und es wurde auf Hartplätzen gespielt. Da hat immer jemand geblutet. Alles lief ehrenamtlich. Ich habe Samstag bis 15 Uhr gearbeitet, kam nach Hause und wurde schon von 10 Jungs empfangen.
Hast du die Jugend alleine betreut?
Ohne Leute wie Alfons Eisenkopf oder Egid Heep hätte das nicht funktioniert. Wir hatten ein super Verhältnis, haben viel abgesprochen und uns die Spieler gegenseitig ausgeliehen, damit die Mannschaften spielbereit waren. Auch meine Frau hat das alles mitgetragen – ohne sie hätte ich das nicht so machen können.
Und du bist dem Verein bis heute treu verbunden, richtig?
Ja, ich bin noch immer bei jedem Spiel dabei. Meistens bin ich um 11 Uhr am Sportplatz und gehe erst abends wieder um 18.30 Uhr nach Hause. Ich schaue mir auch gerne die Jugend an. Es ist toll zu sehen, welche Fortschritte die Jungs heute machen – technisch und taktisch ist das ein anderes Niveau als früher. Der Zusammenhalt ist aber so gut, wie eh und je. Und der ist auch unbedingt notwendig. Die Jungs müssen sich verstehen. Das hat hier immer sehr gut funktioniert und ist auch der Grund, weshalb unsere 1. Mannschaft so erfolgreich ist. Oder auch, weshalb aus meiner damaligen A-Jugend niemand den Verein gewechselt hat – trotz vorliegender Angebote.
Wie siehst du die Entwicklung vom SV Fussingen, über Hausen/Fussingen bis hin zum FC Waldbrunn?
Ich war von Anfang an für den Zusammenschluss. Alleine ging es nicht mehr – also musste man zusammenrücken. Ich habe sofort Ja gesagt. Auch die Entscheidung, eine vierte Mannschaft ins Leben zu rufen, fand und finde ich richtig. Du kannst die Buben doch nicht einfach laufen lassen! Die brauchen eine Chance und müssen spielen können.
Gibt es ein Projekt, auf das du besonders stolz bist?
Der Sportplatzumbau im Jahr 2014. Ich war bei jedem Arbeitseinsatz dabei – vom Fliesenlegen bis zum Streichen. Besonders eng habe ich mit Herbert Schuld aus Lahr gearbeitet. Daraus ist eine echte Freundschaft entstanden. Ich hatte sogar lange den Schlüssel für die Anlage – konnte immer rein, wenn was gemacht werden musste.
Was wünschst du dir für die Zukunft des Vereins?
Dass dieses Miteinander bleibt – im Vorstand, in der Mannschaft, unter den Fans. Das hat uns immer ausgezeichnet. Und dass Menschen weiterhin bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, so wie Jan Ruckes oder andere heute in der Jugendarbeit. Man kann gar nicht hoch genug schätzen, was da geleistet wird.
Letzte Frage: Du wirst bald 90 – was treibt dich immer noch an?
(lacht) Manche sagen: „Mensch, bist du bekloppt? Musst du immer noch da rumlaufen?!“ Ich sage immer nur: Warum soll ich es lassen und nicht noch behilflich sein? Es ist meine Leidenschaft und so lange es geht, bleibt es auch so. Und wo kommt es schon mal vor, dass Sohn, Enkel und (Groß)Vater gemeinsam geehrt werden? Ich werde jetzt 90 – das ist schon eine Sache. Und ich bin auch stolz, dass ich gewissermaßen meinen Beitrag für den Verein durch die Jugendarbeit leisten konnte.